Vita Katrin Lesser

2014-07-01_KatrinLesserPortrait2Vita

Katrin Lesser wurde 1963 in Konstanz geboren.

Nach Ablegung der Abiturprüfung an der Europäischen Schule Karlsruhe folgte eine Phase praktisch-handwerklicher Ausbildung. Einem einjährigen Praktikum auf der Blumeninsel Mainau im Bodensee schlossen sich zwei Lehrjahre in der Baumschule Ammann in Steißlingen an. Nach mehreren Gesellenjahren, einem einjährigen Praktikum bei dem Landschaftsarchitekten Kurt Salathé in Basel und dem Meistervorbereitungskurs in Ludwigsburg legte sie 1988 die Meisterprüfung in der Fachrichtung Baumschule ab.

Anschließend Studium an der Fachhochschule Weihenstephan in Freising bei München; Verleihung des Diplom-Ingenieur-Titels im Jahr 1993. Im gleichen Jahr Übersiedlung nach Berlin und Beginn freiberuflicher Tätigkeit für die Abteilung Gartendenkmalpflege des Landesdenkmalamtes Berlin, sowie Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit im Bereich Garten- und Landschaftsarchitektur. 1994 Verleihung des Wiepking-Preises für die Diplomarbeit zu Leben und Werk ihres Urgroßvaters Ludwig Lessers.

Mehrere Publikationen, regelmäßige Mitarbeit als freie Redakteurin für verschiedene Fachzeitschriften, Halten von Vorträgen und Führungen zu kultur- und gartenhistorischen Themen. 1997 Eintritt in die Architektenkammer Berlin.

Seit 1993 Ausführung zahlreicher Aufträge in den Bereichen Recherche, Gutachten, Planung und Bauleitung für denkmalgeschützte und neuzuplanende Gartenanlagen in und um Berlin. 2013 gemeinsam mit Ben Buschfeld Preisträgerin des „European Union Prize for Cultural Heritage – Europa Nostra Awards“ und der „Ferdinand von Quast Medaille“ für das Taute Heim.